Wir, das sind die Pfarrerinnen und Pfarrer der Kirchengemeinde Tuttlingen

 

Oberes Bild: Dekan Sebastian Berghaus, Pfarrerin Philine Blum, Pfarrerin Nicole Weber

Unten: Pfarrer Markus Arnold, Pfarrerin Birte Janzarik; Pfarrer Matthias Kohler, Pfarrer Dr. Hans Martin Dober; Pastor ( bei den apis) Martin Schrott, Pfarrerin Ute Gebert

Hier finden Sie die Adressen und Kontaktdaten

 

Aufruf in der Coronakrise

Liebe Gemeindeglieder,

wie schnell sich das Leben verändern kann, wie unerwartet und plötzlich alles anders ist:

Das gesellschaftliche Leben kommt zum Stillstand. Konzerte, Theateraufführungen, Vorträge werden abgesagt.

In den Kirchen können wir keine Gottesdienste mehr feiern. Kontakte sollen auf ein Mindestmaß beschränkt werden, damit die Epidemie des Coronavirus eingedämmt werden kann und unser Gesundheitssystem nicht unter der Vielzahl der Erkrankten zusammenbricht. Enkel sollen Großeltern nicht mehr besuchen, um sie nicht zu gefährden, viele müssen in ihren Wohnungen bleiben, weil sie sich infiziert haben oder Kontakt hatten zu jemandem, der sich infiziert hat. Die Krise trifft jeden Einzelnen von uns und sie trifft uns als Gemeinschaft.

Was können wir als Gemeinschaft der Glaubenden und als Kirche tun?

Zunächst: Für uns gilt, was für alle gilt! Wir wollen niemanden in Gefahr bringen: uns selbst nicht aber natürlich auch nicht unsere Mitmenschen. Dabei nehmen wir die Hinweise der Fachleute (etwa vom Robert-Koch-Institut) sehr ernst und prüfen, ob wir durch unser Verhalten oder unsere Hilfe andere oder uns selbst gefährden.

 

Trotzdem wollen wir auch deutlich machen: Gerade jetzt in der Krise sind wir für andere da und lassen einander nicht allein, auch wenn wir unsere Kontakte beschränken müssen.

 

Als Pfarrerinnen und Pfarrer werden wir versuchen, Menschen, die in Not geraten, nach unseren Möglichkeiten zu unterstützen:

Indem wir Hilfe vermitteln, etwa beim Einkaufen oder bei Besorgungen, wenn man das Haus nicht mehr verlassen darf.

Als Seelsorgerinnen und Seelsorger bei seelischen Nöten, in Trauerfällen und bei psychischen Problemen.

Weil die Gottesdienste ausfallen, stellen wir Ihnen Predigten und Andachten im Internet (www.ev-kirche-tuttlingen.de) und hier im Gemeindeblatt zur Verfügung.

Täglich um 18 Uhr läuten wir die Glocken und laden damit zum persönlichen Gebet. Auch wenn dabei jeder für sich zu Hause sitzt, sollen wir wissen: Wir sind als Betende miteinander verbunden in dieser Stadt und darüber hinaus. Auf der nebenliegenden Seite haben wir dazu einen Vorschlag abgedruckt.

Die Stadtkirche ist ebenso zum persönlichen Gebet und zum Innehalten täglich geöffnet von 16-18 Uhr.

 

Sie sollen wissen, wir sind für Sie im Rahmen unserer Möglichkeiten da!

Als Christen gilt für uns: „Einer trage des andern Last“ (Gal 6,2). Das können wir nur gemeinsam und wir werden mit unserer kleinen Kraft die Welt nicht retten, aber vielleicht dafür sorgen, dass sie ein kleines Stück weit besser wird und Licht in das Dunkel kommt. Wir tun das im Vertrauen auf Gott, der uns nicht nur über „grüne Auen“ führt, sondern auch durch finstere Täler geleitet.

 

Gott segne und beschütze Sie!

 

für die Pfarrerschaft in Tuttlingen: Matthias Kohler

Die Adresssen der Pfarrämter und der kirchlichen Institutionen finden Sie auf der Rückseite des Gemeindeblattes.

Bitte scheuen Sie sich nicht, mit uns in Kontakt zu treten.